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Myoreflextherapie

 

begleitet bei

 

- Bandscheibenvorfällen

- Akuten Verletzungen wie Zerrungen sowie  einseitige muskuläre Überlastungen bis hin zum „Hexenschuss“
- Degenerative Erkrankungen, vor allem Gelenksarthrosen der großen Gelenke

- Wachstumsstörungen
- Beckenschiefstand
- Wirbelsäulendeformationen

- Tennis-/Golferellbogen
- Achillessehnenerkrankungen
- Fersensporn

- funktionellem Bluthochdruck

- Tinnitus

- Migräne/ Spannungskopfschmerzen
- AD(H)S (Aufmerksamkeits(hyperaktivitäts-)syndrom) bei Kindern und Erwachsenen
- Lern-/Lesestörungen
- Fehlsichtigkeiten
- Fehlstellungen der Halswirbelsäule
- Konzentrationsstörungen
- Nervositäts- und Unruhezustände

- Carpaltunnelsyndrom
- Geburtstraumata bei Säuglingen
- Behandlung des Schiefhalses bei Kleinkindern
- MISS (Muskelinduziertes Symmetriesyndrom)

 

Die Myoreflextherapie- Einklang für Körper und Seele

 

 „Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare“, diese Worte stammen von Christian Morgenstern.

 

Was unseren Körper am meisten ausmacht an äußerer Form und Funktion, ist unsere Muskulatur. Sie ist unser größtes Organsystem. Hier findet, neben dem Gehirn, der größte Energieumsatz- und Verbrauch statt. Je nach Alter und Geschlecht bestehen wir aus ca.30- 50% Muskelmasse. Die Muskulatur ist zuständig für unsere aktive Fortbewegung, die Skelettmuskulatur können wir willentlich steuern. Darüber hinaus sorgen Muskeln, die wir nicht willentlich beeinflussen können, für die Tätigkeit innerer Körperfunktionen: Durch rhythmische Kontraktion und Erschlaffung bleibt der Lebensfluss in Gang, der Inhalt von Hohlgefäßen, z.B. das Blut in Herz und in Blutgefäßen, kann weitergeleitet werden.

Körper und Seele

Unsere Muskeln sind mehr als reine Fortbewegungsmittel oder mechanische Pumpen. Sie sind aufs Feinste über Nerven und hormonale Schaltkreise verbunden mit unserem Gehirn und tatsächlich ein Spiegel der Seele. Am besten sichtbar ist dies bei der Gesichtsmuskulatur, kleinste Veränderungen in der Mimik können uns genau das seelische Befinden unseres Gegenübers zeigen. Andersherum wirkt der Körper auf die Seele zurück: Unsere Körperhaltung erzählt viel von unserem Innenleben, wird sie verändert, fühlen wir uns auch anders.

Stress und Körperspannung

Stress führt zu körperlicher Anspannung und Muskelverspannungen, auf Organebene z.B. zu Herzklopfen und Darmbeschwerden. Ein Schock kann uns tief in die Glieder fahren und zu andauernden Muskelverspannungen bis Haltungsveränderungen führen. Heute weiß man aus der Hirnforschung, dass Schock- Erlebnisse in der Muskulatur gespeichert werden können mit der Folge von chronischer Verspannung bis hin zu neurologisch nicht erklärbarer Lähmung ganzer Körperteile. Aus der Körpertherapie wie auch der Myoreflextherapie ist bekannt, dass die Lösung solcher Verspannungen teils alte Bilder und Traumata wieder zum Bewusstsein kommen lässt, sie dadurch erfahrbar und aufarbeitbar werden.

Myoreflextherapie

Die Myoreflextherapie (`myo` kommt aus dem Griechischen und bedeutet Muskel) ist eine neuromuskuläre Regulationstherapie, die auf vielen Ebenen ansetzt. Dr. med. Kurt Mosetter entwickelt dieses Verfahren seit über 20 Jahren gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und passt es ständig an den neuesten Stand wissenschaftlicher und erfahrungsmedizinischer Kenntnisse an. Aspekte vieler Disziplinen fließen darin ein: Anatomie und Biomechanik, Osteopathie, Atlastherapie, Neurologie, Physiologie und Biochemie, Hirnforschung, Psychotraumatologie und Psychoimmunologie, östliche Heilkenntnisse wie die Traditionelle Chinesische Medizin und Elemente aus dem Yoga.

Bei der Myoreflextherapie wird die Verspannung eines Muskels nicht mechanisch durch Kneten und Massieren sondern mit Hilfe einer gezielten Druckpunkttechnik gelöst, der Körper dadurch reflektorisch zur Selbstregulation angeregt (`Myoreflex´ = `Muskelreflex`). Dabei werden u.a. funktionell zusammenarbeitende Muskeln und die Verläufe von (Muskel- ) Meridianen berücksichtigt. 

Entstehung von Schmerz

Die meisten schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates sind durch eine gestörte Biomechanik (Gelenkmechanik) erklärbar. Akute und chronische Muskelverspannungen führen zu einer Fehlbelastung von Gelenken, es entsteht Reibung und langfristig Entzündung. Folge sind Schmerzen und Fehlhaltungen. Dabei kommt es zu einem Circulus vitiosus, einem Teufelskreis, denn die Schmerzen verstärken wiederum Muskelspannung und Fehlhaltung und damit die Belastung des Gelenkes. 

Anwendungsgebiete der Myoreflextherapie

In die Praxis kommen Menschen mit Lumboischialgien und Bandscheibenvorfällen, Zerrungen, Schleudertrauma, funktionellen Gelenkblockaden, Skoliose und Arthrose sowie mit vielen ursächlich unklaren Schmerzzuständen. Außerdem bringen viele funktionelle Organstörungen wie Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen bis hin zu Sehstörungen mit. Auch haben die Menschen Beschwerden wie Migräne und Spannungskopfschmerzen, Kieferbeschwerden und Schwindel im Gepäck. Auch mitgebrachten psychotraumatischen Belastungen wie Angstzuständen nach Unfall, Überfall oder Gewalt und Verhaltensauffälligkeiten wie ADS/ADHS kann über eine körperliche Behandlung begegnet werden.

Im Leistungssport wird die „Myo“ immer mehr verbreitet angewendet, einige Vereine der 1. Fußballbundesliga und Nationalmannschaften verschiedener Disziplinen und Länder haben ausgebildete Myoreflextherapeuten im Betreuungsteam. Dicke, harte Wadenmuskeln sind lange out; der lange, entspannte Muskel hat den größten Hebel und dadurch die größte Kraft und Schnelligkeit, das weiß man inzwischen.

Wir geben keine Heilsversprechen sondern sehen uns als Parakleten, "Herbeigerufene", Helfer und Begleiter auf Ihrem persönlichen Weg. 

 

Links zu Beiträgen zur Myoreflextherapie:

Mit Druckpunktstimulation gegen Verspannungen- ein Betrag beim Bayrischen Fernsehen über die Myoreflextherapie (gesendet im September 2012):

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/gesundheit/gesundheit-Myoreflextherapie-100.html

 

Selbstheilungskräfte- ein Interview mit Kurt Mosetter, im Juli 2013

http://www.gesünderleben.at/gesundheit/heile-dich-selbst